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15. Apr 2022

Wie bringe ich als berufstätige Frau eine IVF-Behandlung unter?

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„Viele Menschen können ihr Arbeitsleben und ihre alltäglichen Aktivitäten mit einer IVF-Behandlung in Einklang bringen. Der beste Weg ist es, die Dinge so normal wie möglich anzugehen.“ Sarah Glew, Klinikmanagerin von TFP Simply Fertility in Chelmsford, UK.



Wenn Ihnen zu einer IVF-Behandlung geraten wurde, werden Sie sich bestimmt fragen, wie oft Sie sich dafür von der Arbeit frei nehmen müssen und wie Sie das Ihrer Chefin oder Ihrem Chef erklären. Hier verraten wir Ihnen, wie viele Termine notwendig sind und welchen zeitlichen Ablauf der Ereignisse es gibt.

 

Für eine IVF-Behandlung gibt es verschiedene Ansätze, aber der gängigste ist der lange Zyklus. Bei diesem dauert die Behandlung sieben Wochen, von Tag 1 der Periode bis zur Eizellentnahme.




Vor Beginn der IVF-Behandlung

 

Bevor Sie die Behandlung beginnen, müssen Sie und ggfs. Ihr Partner für einen Termin zur Vorbehandlung in die Klinik. Hier werden die Einverständniserklärungen unterschrieben und alle Medikamente erläutert. Auch die erforderlichen Blutuntersuchungen werden in der Regel für beide Partner an diesem Tag durchgeführt. Dies geschieht am besten eine Woche vor Beginn der 7-wöchigen Behandlung. Der Termin dauert üblicherweise etwa anderthalb Stunden.

 

Nach diesem Termin werden Sie gebeten, am ersten Tag Ihrer Periode anzurufen. Hier werden dann alle Ihre Behandlungstermine vereinbart. Im TFP-Patientenportal können Sie Ihre Termine und Medikamente mit ihrem Handy oder einem anderen Gerät im Blick behalten. Darüber hinaus können wir Ihnen auch Nachrichten und Erinnerungen schicken.

 


Termine und Ablauf einer IVF-Behandlung

 

In den ersten drei Wochen ist Ihre Anwesenheit in der Klinik nicht nötig. Möglicherweise werden Sie gebeten, jeden Morgen ein Medikament einzunehmen, aber Termine haben Sie keine.

 

Am Ende der dritten Woche findet, falls Sie sich dafür entschieden haben, das Endometrium-Scratching statt, das leichte Anritzen der Gebärmutterschleimhaut, welches diese auf die Aufnahme eines Embryos vorbereiten soll. Dieser Eingriff dauert 20 Minuten, danach können Sie ohne Weiteres zur Arbeit gehen. Es ist ähnlich wie bei einem Abstrich: nicht angenehm, aber erträglich.

 

Danach beginnen Sie morgens mit Ihren ersten Injektionen. Das sind wirklich einfache Gaben von Spritzen in Ihren Bauch, die wir Ihnen oder Ihrem Partner/Ihrer Partnerin beim Vorbehandlungstermin zeigen. Für die nächsten zwei Wochen (Woche 4 und 5) spritzen Sie sich jeweils einmal morgens. Während dieser Zeit werden Sie eine Blutung wie eine Periode haben.

 

Am Ende der 5. Woche kommen Sie für eine kurze Untersuchung in die Klinik, damit wir überprüfen können, ob die Gebärmutterschleimhaut dünn ist und Ihre Eierstöcke schön ruhig sind. Wenn dem so ist, beginnen Sie in den Wochen 6 und 7, sich zusätzlich zu der Spritze am Morgen auch jeden Abend zu spritzen. Leichte Nebenwirkungen können dabei auftreten, aber die meisten Menschen fühlen sich überhaupt nicht anders und arbeiten ganz normal weiter.

 

Um zu überprüfen, wie sich die Follikel an Ihren Eierstöcken entwickeln, müssen Sie in den Wochen 6 und 7 für Untersuchungen in die Klinik kommen. Eventuell müssen Sie drei- oder viermal kommen, aber die Untersuchungen dauern nur 10 Minuten und wir versuchen, diese an Ihre Arbeitszeiten anzupassen. Wir beginnen mit den Untersuchungen am frühen Morgen und viele Menschen gehen im Anschluss direkt zur Arbeit.

 

Am Ende der 7. Woche findet die Eizellentnahme statt, für die Sie sich von der Arbeit frei nehmen müssen. Sie wird unter starker Sedierung (Betäubung) durchgeführt, sodass Sie keinerlei Schmerzen verspüren. Innerhalb weniger Stunden werden Sie sich erholen und nach Hause gehen können. Einige Frauen nehmen sich am Tag danach frei, andere gehen wieder arbeiten.

 

Dann wird die Eizelle im Labor mit den Samen Ihres Partners oder eines Spenders befruchtet. Die Übertragung der befruchteten Eizelle (des Embryos) in Ihre Gebärmutter findet je nach Entwicklung entweder am dritten oder am fünften Tag nach der Eizellentnahme statt.


Dieser Embryotransfer ist sehr einfach und ähnelt einem Abstrich. Sie erhalten zwar keine Medikamente, aber Sie sollten sich den Rest des Tages schonen. Danach müssen Sie sich fast zwei Wochen gedulden, bevor ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden kann. Sie können zur Arbeit zurückkehren und wie gewohnt weitermachen. Schweres Heben oder anstrengende Übungen sollten in der Zeit aber vermieden werden.

 


Vereinbarkeit von IVF und Beruf

 

Viele Menschen können ihr Arbeitsleben und ihre alltäglichen Aktivitäten mit einer IVF-Behandlung in Einklang bringen. Der beste Weg ist es, die Dinge so normal wie möglich anzugehen. Sollten Sie beruflich ins Ausland reisen oder eine Kurzreise geplant haben, ist dies auch dann möglich, wenn Sie Medikamente mitnehmen müssen. Wir können Ihnen eine Bescheinigung geben, um Sie mit Nadeln und Spritzen durch den Zoll zu bringen.

 

Mehrmals im Monat veranstalten wir kostenfreie Info-Abende, an denen Sie einfach von zuhause aus online teilnehmen können und all Ihre Fragen loswerden können. Wenn Sie einen persönlicheren Ansatz wünschen, können Sie uns auch gern telefonisch kontaktieren, oder sich zum Erstgespräch anmelden , um die Ihnen zur Verfügung stehenden Optionen ausführlich zu besprechen. Wir freuen uns auf Sie!

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