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Pregnant ladies doing yoga
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4. Apr 2022

„Es war schön, endlich eine Kugel zu haben. Davon hatten wir geträumt.“

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Katy und Matt lernten sich kennen, zogen zusammen und heirateten, aber die erhoffte Schwangerschaft blieb aus.


Sie erzählen ihre Geschichte:

(Übersetzt aus dem Englischen)


Katy - „Wir gehörten zu den Paaren, die dachten, dass es einfach wäre. Wir würden heiraten, die Pille absetzen und ein Baby bekommen. Nachdem sich aber nach 18 Monaten nichts tat, gingen wir zum Arzt. Die Tests waren nicht schlüssig und schlussendlich sagte uns ein Arzt am Stoke Mandeville Hospital, dass wir eine In-vitro-Fertilisation (IVF) brauchen würden.


An diesem Punkt wurden die Dinge kompliziert, da der Lockdown kam. Ich benötigte eine letzte Untersuchung, die von Februar auf Juli 2020 verschoben wurde. Bei dieser wurde dann eine 6cm große Eierstockzyste entdeckt, die schwer auf meinem Eierstock lastete. Ich war mir dessen überhaupt nicht bewusst, obwohl ich schmerzhafte Regelblutungen hatte, die ich jedoch für normal hielt. Leider musste die Zyste entfernt werden, bevor die IVF beginnen konnte.


Die Ärztin war unglaublich. Sie wusste, wie sehr wir uns nach einem Baby sehnen, da wir es bereits seit mehr als zwei Jahren versuchten. Zwar war sie besorgt wegen des Lockdowns, aber sie schaffte es, mich drei Wochen später operieren zu lassen. Nachdem die Zyste entfernt war, konnten wir direkt sechs Wochen später mit der IVF beginnen.“


Matt – „Wir hatten ein Gespräch via Zoom mit Professor Tim Childs von der Oxford Clinic. Er hatte den Informationsabend in Oxford im Februar veranstaltet, an dem wir noch kurz vor dem Lockdown teilgenommen hatten. Er war sehr informativ - richtig gut. Wir haben ihn im Fernsehen gesehen, in „Me, My Brother and our Balls“, einer BBC-Serie über männliche Fruchtbarkeit mit „Love Island“ Star Chris Hughes. Es hatte mich sehr überrascht, dass er den Informationsabend moderiert hatte. Dort waren so viele Paare und ich war erstaunt, dass einer der besten Experten uns so viel Zeit schenkte.“


Katy – „Nach dem Zoom-Gespräch folgte ein Bluttest und ein Termin zur Planung. Eine Krankenschwester rechnete alle Daten aus. Ich begann mit der ersten Medikamenteneinnahme am 1. Dezember und an Heiligabend bekam ich die erste Spritze. Das da zu tun, fühlte sich unglaublich besonders an. Am Neujahrstag teilte uns die Klinik mit, dass mir am 4. Januar die Eizellen entnommen und am 9. Januar eingesetzt werden sollten.


Alles lief wie geplant. Wir fühlten uns von jedem in der Klinik beruhigt und zehn Tage später erfuhr ich, dass ich schwanger war.


Rückblickend war es ein Weihnachten voller Glück. Wir saßen in unserer kleinen Lockdown-Blase, nur wir beide, und anstatt den Druck zu haben, in einem Büro zu arbeiten oder von Menschen umgeben zu sein, konnten wir uns auf uns selbst konzentrieren. Wir waren voller Hoffnung, aber uns war auch klar, das es nicht klappen könnte.


Witzerweise kann ich mich nicht mehr erinnern, schwanger gewesen zu sein. Es verging so schnell. Wir machten uns ein wenig Sorgen um Fehlgeburten und solche Dinge, weshalb wir uns privat untersuchen ließen.“


Matt – „Die 4D-Ultraschalle, die wir bezahlt haben, waren so gut. Als Joshua geboren wurde, sah er genau so aus wie beim 4D! Das war unglaublich. Im ersten Trimester haben wir mehr Untersuchungen machen lassen, da wir wegen allem vorsichtig waren. Das entspannte sich langsam - dann vergingen Trimester zwei und drei nur so.“

 

Katy – „Es war schön, eine Kugel zu bekommen. Die ganzen Jahre hatten wir davon geträumt - und zu spüren, wie er wächst und zum ersten Mal tritt. Das war unglaublich. Sogar jetzt, rückblickend, fühlt es sich wie ein Traum an, dass wir das erleben konnten.“


Matt „Die Geburt war ein geplanter Kaiserschnitt, da Katy eine tief liegende Plazenta hatte. Das war wie im Lehrbuch. Bald darauf musste Joshua aber wegen des Verdachts auf Darmverdrehung und Darmverschluss ins John Radcliffe Hospital. Zum Glück stellte sich heraus, dass es ihm gut geht.


Jetzt, wo wir zuhause sind und Routine haben, sind wir alle sehr entspannt. Joshua schläft gut und lächelt viel. Anfangs hatte er Mühe damit, an Gewicht zuzunehmen, aber jetzt isst er gut. Angesichts der Geschichten von Freunden, bei denen die Babies stündlich wach werden, können wir uns glücklich schätzen. Letzte Nacht hat er zehn Stunden geschlafen.“


Katy – „Wir haben so viel gelernt in diesem Prozess. Wenn Leute dir sagen, dass du entspannen sollst, stimmt das. Wir haben uns auf jede Etappe gefreut. Das war so aufregend. Außerdem haben wir jeden Abend vor dem Schlafen eine App gehört, die sehr gut war: „Mindful IVF“. Zudem hat uns jemand empfohlen, Comedy-Serien zu schauen, weshalb wir die ganzen zehn Staffeln von „Friends“ geguckt haben.“


Matt – „Es ist schwer, sich nicht vom Best-Case-Szenario und dem, was man hofft, mitreißen zu lassen. Man muss aufgeschlossen sein. Wir können uns glücklich schätzen, dass alles nach Plan lief. Wenn es nicht beim ersten Mal geklappt hätte, würden wir jetzt anders denken.“


Katy – „In jeder Phase der IVF haben wir in gutem Glauben etwas gekauft. Die erste Anschaffung war eine grau-weiße Decke, gleich nach der Operation zur Entfernung der Zyste. Jetzt hat Joshua diese Decke! Außerdem haben wir in jeder Phase Fotos gemacht - sogar einfache Selfies im Auto - damit wir uns immer daran erinnern.


Die künstliche Befruchtung hat uns zusammengeschweißt. Wir beide kennen den Kummer, den wir jeden Monat hatten, als wir gehofft haben, schwanger zu sein. Drei Jahre haben wir uns daran geklammert. Es hat unser Leben verzehrt.


Noch sind wir nicht bereit, ein weiteres Baby zu bekommen - wir wollen uns einfach über Joshua freuen - aber wir haben zwei weitere Embryonen, die im Gefrierschrank warten. Immer, wenn wir an der Oxford Fertility vorbeikommen, winken wir und grüßen sie.“

Katy and Matt | TFP Oxford Fertility

Joshua TFP Oxford Fertility

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