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Ursachen

Diabetes als Ursache für Unfruchtbarkeit bei Frau und Mann

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Internistische Erkrankungen, wie Diabetes (Zuckerkrankheit) und Vorstufen, wie die Insulinresistenz können die Chancen auf ein eigenes Kind deutlich verringern. Deswegen ist es wichtig, vor allem bei Übergewicht oder Diabetesvorkommen in der Familie, solche Krankheiten vor einer Kinderwunschtherapie auszuschließen oder zu behandeln.

Kinderwunsch mit Diabetes

Treten Symptome auf, so kann es bei der Frau zu starken Unterleibsschmerzen mit Entzündung der Eileiter und Eierstöcke (Adnexitis), Zwischenblutungen, eitrigem vaginalen Ausfluss bis hin zu hohem Fieber und akuter Verschlechterung des Allgemeinzustands kommen. Auch Harnwegsinfektionen können dabei auftreten.

Bei den Männern kommt es zur Harnwegsinfektion mit Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen beim Verkehr, vermehrter wässriger oder sogar eitriger Ausfluss aus dem Penis bis hin zu Entzündungen der Prostata.

Kinderwunsch mit Insulinresistenz

Die Insulinresistenz, die Vorstufe des Diabetes stellt auch eine Veränderung des Zuckerstoffwechsels dar. Sie tritt relativ häufig auf und kann durch einfache Bluttests diagnostiziert werden. Ist eine Insulinresistenz vorhanden, ist die Anpassung der Ernährungsgewohnheiten 

und Muskelaufbau durch Sport die erste Maßnahme. Durch eine Gewichtsreduktion von ca. 10–15 % können schon sehr gute Ergebnisse erzielt und ein regelmäßiger Eisprung hervorgerufen werden.


Die Insulinresistenz tritt jedoch auch bei schlanken Personen auf und ist oft assoziiert mit dem Polyzystischen Ovar Syndrom (PCOS), welches zu fehlenden Eisprüngen führt und extrem langen, unregelmäßigen Zyklen. In diesen Fällen wird eine Hormontherapie für die Eizellreifung meist in Kombination mit Metformin empfohlen. Metformin ist ein Diabetesmedikament, welches die Neubildung von Zucker in der Leber reduziert und die Empfindlichkeit der Körperzellen auf Insulin erhöht. Dieses wirkt sich positiv auf die Eizellreifung aus und kann die Chancen auf eine Schwangerschaft signifikant erhöhen.


Lassen Sie sich in Ihrer TFP Kliniken in Wien, Wels oder Klagenfurt beraten. Es wird dann für Sie ein individuelles Konzept erstellt.


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