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Alkohol, Kaffee & Nikotin bei Kinderwunsch

Broken cigarette

Sowohl Alkohol (Ethanol) als auch Nikotin und Koffein sind Nervengifte und daher potenziell schädlich. Doch wie genau wirken sie sich auf die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern aus und was sollte man beachten? Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den Konsum von diesen Genussmitteln bei bestehendem Kinderwunsch.

Alkohol bei Kinderwunsch

Ein regelmäßiger Konsum bzw. auch ein übermäßiger Genuss von Alkohol kann sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken, denn beim Mann kann zu viel Alkohol die Samenproduktion und -beweglichkeit vermindern. Bei Frauen kann der übermäßige Alkoholkonsum zu Zyklusstörungen bis hin zum Ausbleiben des Eisprungs führen. So kann Alkohol die Zeugungs- bzw. Empfängnisfähigkeit langfristig entscheidend beeinträchtigen. Ein gelegentlicher und maßvoller Alkoholkonsum ist jedoch durchaus erlaubt.


Negative Folgen können sich aber ab einer Menge von 40 Gramm Alkohol pro Tag (etwa 1 Liter Bier oder 0,5 Liter Wein) einstellen.


In der Schwangerschaft führt Alkohol zu schwerwiegenden Fehlbilungden des Kindes. Daher sollte im Rahmen einer künstlichen Befruchtung wie der IVF spätestens nach einem Embryotransfer der Alkoholkonsum komplett eingestellt werden.

Kaffee bei Kinderwunsch

Ähnliches wie zum Alkohol ist auch zum Konsum von Kaffee in gorßen Mengen zu sagen. In vernünftigen Mengen genossen scheint er die Beweglichkeit der Spermien allerdings eher zu verbessern.

Nikotin bei Kinderwunsch

Rauchen vermindert nachweislich die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern.


Bei Raucherinnen wirkt sich das Nikotin vor allem auf die Eierstockfunktionen und den für die Eizellreifung verantwortlichen Hormonkreislauf aus. Auch das Risiko von Frühgeburten und das Risiko, dass das Kind unreif zur Welt zu kommt, ist erhöht. Insgesamt geht man davon aus, dass ein täglicher Konsum von 20 Zigaretten die Wartezeit auf eine Schwangerschaft im Vergleich zu Nichtraucherinnen verdoppelt und auch die Erfolgschancen bei einer künstlichen Befruchtung senkt.


Rauchen beeinflusst bei Männern sowohl die Spermienmenge als auch die Spermienqualität negativ. In ihrer Samenflüssigkeit finden sich zudem häufiger erhöhte Werte von Cadmium und Blei und eine verminderte Konzentration von Abwehrstoffen. Nicht zuletzt lassen sich bei Spermien von Rauchern vermehrt Genschäden feststellen.


Die Erfolgschancen von Rauchern sind bei einer künstlichen Befruchtung deutlich vermindert, vor allem, wenn beide Partner rauchen. Informieren Sie sich detaillierter unter Rauchen und Fruchtbarkeit.

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