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Künstliche Befruchtung in Österreich oder in Deutschland?

Österreich bietet mehr Behandlungsmöglichkeiten für Kinderwunschpaare. Finden Sie heraus, von welchen Vorteilen Sie in unserer Kinderwunschklinik in Wels profitieren können

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IVF Österreich – Deutschland im Vergleich

Die moderne Reproduktionsmedizin bietet Paaren mit Kinderwunsch verschiedene medizinische Behandlungsoptionen an. Allerdings gibt es in Europa unterschiedliche gesetzliche Regelungen für die künstliche Befruchtung.

Eine Eizellenspende ist laut Embryonenschutzgesetz in Deutschland verboten, wohingegen sie in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt ist.

Darüber hinaus werden auch die Themen Präimplantationsdiagnostik (PID), also der genetischen Untersuchung eines Embryos, und der Blastozyzstentransfer, d. h. die gezielte Auswahl eines Embryos im Rahmen der Blastozystenselektion, in Österreich anders geregelt als in Deutschland.

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Die Eizellspende in Österreich

Einer der Hauptgründe, warum deutsche Paare eine Kinderwunschbehandlung im Ausland vorziehen, ist die Möglichkeit einer Eizellspende. Dieses Verfahren ist in Deutschland ebenso wie in einigen anderen europäischen Staaten (z. B. Schweiz, Norwegen und Litauen) gem. § 1 Abs. 1 ESchG des Embryonenschutzgesetzes, verboten.

In Österreich besteht nach einer Gesetzesänderung seit dem Frühjahr 2015 die Option, die Eizellspende im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF) durchführen zu lassen.

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Blastozyzstentransfer in Österreich

In bestimmten Fällen kann es bei einer Kinderwunschbehandlung sinnvoll sein, die befruchteten Eizellen bis zu fünf (ggf. sogar sechs) Tage zu kultivieren (bis zum sog. Blastozystenstadium) und erst dann zu übertragen. Das Embryonenschutzgesetz in Österreich erlaubt es, alle Eizellen, die befruchtet werden konnten, bis zur Blastozyste zu kultivieren. Für den Transfer in die Gebärmutter werden ausschließlich gut entwickelte Embryonen im Rahmen der Blastozystenselektion ausgewählt.

Durch die Kultivierung bis zum Tag 5 kann an diesem die beste Zelle für einen Single-Embryotransfer ausgewählt werden. Dadurch kann das Risiko für eine Mehrlingsschwangerschaft reduziert werden.

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Präimplantationsdiagnostik (PID) in Österreich

Präimplantationsdiagnostik (PID) in Österreich

Im Gegensatz zu Deutschland ist es in Österreich unter leichteren Voraussetzungen erlaubt, mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) genetische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. In Deutschland ist die Anwendung einer PID mit höheren Auflagen verbunden. Durch die Methode der PID wird die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft und der Geburt eines gesunden Kindes erhöht.


Gleichzeitig wird das Risiko einer Fehlgeburt oder der Notwendigkeit einer Schwangerschaftsunterbrechung aus genetischen Gründen reduziert. In Kombination mit einer IVF-Behandlung bietet diese Diagnosemöglichkeit Paaren mit Kinderwunsch eine verbesserte Chance auf ein gesundes Baby.

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In Österreich ist die PID am Trophektoderm unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen erlaubt

Zu den Voraussetzungen zählen diese Punkte:

  • Ein Paar hatte mindestens drei erfolglose Embryotransfers und es liegt der Verdacht einer genetischen Ursache nahe.

  • Es wurden mindestens drei Fehl- oder Totgeburten nachgewiesen, deren Ursache höchstwahrscheinlich in der genetischen Disposition des Kindes lag.

  • Es besteht durch die genetische Disposition mindestens eines Elternteils die Gefahr, dass es zu einer Fehl- oder Totgeburt oder einer schweren genetischen Erkrankung des Kindes kommen könnte. Zusätzlich muss die Freigabe des wissenschaftlichen Ausschusses für Genanalyse und Gentherapie (WAGG) vorliegen.

Künstliche Befruchtung in Österreich – besser als in Deutschland?


Die Kinderwunschklinik in Wels zählt zu den erfolgreichsten reproduktionsmedizinischen Kliniken in Europa. Unser hochqualifiziertes Team der TFP Gruppe in Österreich hat sich mit medizinischer Exzellenz und modernsten Technologien weit über die Grenzen von Wels sowie Wien und Klagenfurt hinaus einen Namen gemacht.


Abgesehen von der besonderen fachlichen Expertise gibt es weitere Gründe dafür, dass deutsche Paare eine Kinderwunschbehandlung bei uns hier in Wels, oder in einer unserer anderen österreichischen Kliniken, durchführen lassen. Denn in der Reproduktionsmedizin ist in Österreich einiges erlaubt, was in Deutschland, z.B. aus ethischen Gründen, verboten ist.


Viele vorbereitende Untersuchungen können bereits vor Ort in Deutschland bei Ihrer Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen vorgenommen werden, sodass Sie nur noch zu den Behandlungen nach Österreich kommen müssen.

Von Deutschland zu uns nach Wels

Unsere TFP Kinderwunschklinik Wels liegt nur ca. 45 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Deshalb kommen viele Kinderwunschpaare aus Süddeutschland zu uns. Ob aus dem Raum München, Passau, Regensburg, Ingolstadt, Landshut, Straubing, Rosenheim oder Berchtesgaden: Vor allem Patientinnen aus Bayern wissen seit langem die Expertise unserer Kinderwunschklinik in Wels zu schätzen.

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