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Kinderwunschbehandlung

Hormonbehandlung bei Kinderwunsch

Hormonbehandlung

Oft ist der Weg in eine unserer Kliniken nicht gleichzeitig mit dem Beginn einer künstlichen Befruchtung verbunden. In einigen Fällen liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Optimierung des weiblichen Hormonstatus bzw. in der Überwachung der Follikelreifung und der Eisprungauslösung. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie mit "Verkehr zum Optimum" ist eine sehr gute Samenqualität des Partners. So können Paare mit unerfülltem Kinderwunsch durch eine Hormonbehandlung die Chancen für eine Schwangerschaft erhöhen.

Wie ist der Ablauf einer Hormon-Therapie?

  • 01

    Die Spermienqualität des Mannes wird mit einem Spermiogramm überprüft. Diese muss für eine Hormontherapie optimal sein.

  • 02

    Zwischen dem 1. und 4. Zyklustag wird eine Blutuntersuchung bei der Partnerin durchgeführt. So kann die Hormonkonzentration festgestellt werden.

  • 03

    Ggf. wird die Eierstockfunktion durch Hormongabe unterstützt. Hier muss ein Follikel von mindestens 18 mm Durchmesser heranreifen, um die Chancen auf eine erfolgreiche Befruchtung zu erhöhen. Die Reifung wird bei uns in der Kinderwunschklinik durch Ultraschalluntersuchungen kontrolliert.

  • 04

    Ist die Reifung abgeschlossen, kann mittels einer HCG-Gabe (humanes Choriongonadotropin) der Eisprung ausgelöst werden.

  • 05

    Die Eizelle kann nun auf natürliche Weise durch ein Spermium befruchtet werden. Dazu sollten Sie nach der Verabreichung des HCG vermehrt Geschlechtsverkehr haben.

  • 06

    Eine Einnistung kann durch die Gabe von Progesteron unterstützt werden.

Erfolgschancen einer Hormonbehandlung bei Kinderwunsch

Je nach dem Alter der Frau und dem Ausmaß der Hormonstörung können die Erfolgsaussichten unterschiedlich sein. Im Durchschnitt liegen sie pro Behandlungszyklus bei etwa 10 bis 20 %. Darum kann eine Hormontherapie über mehrere Zyklen sinnvoll sein.

Hormonstörungen als Ursache für die Unfruchtbarkeit


Oftmals liegt es an einer hormonellen Störung, dass Sie nicht schwanger werden. In vielen Fällen liegt die Ursache in einer Störung der Balance zwischen den männlichen und weiblichen Hormonen. Die Eibläschen (Follikel) reifen bei den betroffenen Frauen nur bis zu einer geringen Größe (6-8mm) heran und der Eisprung bleibt aus. Dies geschieht auch beim PCO (polyzystischen Ovar).


Eine weitere hormonelle Ursache für eine Follikelreifungsstörung ist eine verminderte Produktion der Hormone FSH und LH in der Hirnanhangsdrüse. Diese Hormone sind nötig, um den Eierstock zur Ausbildung eines Eibläschens anzuregen. Zu viel Prolaktin verhindert ebenso einen fruchtbaren Zyklus. Die Bildung von zu viel Prolaktin kann medikamentös unterdrückt werden.


Ziel einer Hormonbehandlung ist es, die Eizellreifung zu fördern und den Eisprung auszulösen. Eine solche Behandlung kann die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung erhöhen und wird auch in unseren Kinderwunschkliniken durchgeführt.

Hormone steuern den weiblichen Zyklus


Der weibliche Zyklus ist kein Uhrwerk und kann sich von Monat zu Monat unterscheiden. Allerdings bringt die natürliche Ausschüttung von Hormonen eine gewisse Regelmäßigkeit mit sich. Die folgenden Hormone sind maßgeblich am Ablauf des Zyklus beteiligt:

  • Follikelstimulierendes Hormon (FSH) und luteinisierendes Hormon (LH) beeinflussen die Follikelreifung in den Eierstöcken. Darüber hinaus steuern sie die Produktion von Progesteron und Östrogen, die einen Einfluss auf den Ablauf des Zyklus haben.


  • Prolaktin wirkt sich auf den Ablauf des weiblichen Zyklus aus. Ist der Prolaktinwert zum Beispiel durch die Einnahme von Medikamenten erhöht, kann das zu einem Ausbleiben des Eisprungs führen.


Ist die Ausschüttung der Hormone aus unterschiedlichen Gründen im Ungleichgewicht, führt das zu einem unregelmäßigen Zyklus. Durch den Einsatz von Hormonen im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung können die Abläufe während des Zyklus gesteuert und das optimale Zeitfenster für eine Befruchtung besser vorhergesagt werden.

Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken bei einer Hormonbehandlung?


Ein Eingriff in den Hormonhaushalt kann mit Nebenwirkungen und Risiken einhergehen, über die Sie vor der Behandlung individuell aufklärt werden. Zudem kontrolliert die Ärztin oder der Arzt während der Behandlung regelmäßig die Eizellreifung und den Hormonspiegel, um eine Überdosierung zu vermeiden und die Risiken zu minimieren.


Unsere Ärztinnen und Ärzte in den Kinderwunschkliniken beraten Sie gerne umfassend zu Ihren persönlichen Möglichkeiten.


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