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Während der In-vitro-Fertilisation, kurz IVF genannt, werden eine Ei- und eine Samenzelle außerhalb des weiblichen Organismus (in vitro) unter Laborbedingungen zusammengebracht. Dieses Verfahren eignet sich für Paare, bei denen sich eine konservative Kinderwunschbehandlung nicht als effektiv erwiesen hat.

Bei der IVF-Behandlung spielt die entsprechende Vorbereitung beider Partner vor dem Eingriff eine entscheidende Rolle. Während der Vorbereitungszeit sollte man für eine angemessene Diät sowie körperliche Bewegung sorgen, die der Patientin erlauben, den Körpermasseindex (BMI) im Normbereich zu halten. Patientinnen, die sich in der Kinderwunschbehandlung befinden, leiden oft unter Übergewicht, Fettleibigkeit oder Untergewicht, was sich maßgebend auf den Erfolg der Behandlung auswirken kann. Ein normaler Körpermasseindex sollte zwischen 19 und 24 betragen.


Ärzte empfehlen den Patientinnen vor dem Beginn der IVF-Behandlung die Einnahme von Medikamenten, die die Progesteronwerte regeln und dadurch die Eisprungkontrolle ermöglichen. Der angemessene Ausgleich dieses Hormones im Organismus steigert die Chancen für die normale Entwicklung des implantierten Embryos im Körper der Frau. Die Supplementation beginnt am Tag der Eierstockpunktion und kann bis zum Ende des ersten Trimesters dauern.


Abgesehen von rein medizinischen Empfehlungen zur Verbesserung des körperlichen Zustandes und der Hormonregulierung, ist die Einhaltung eines entsprechenden Lebensstils während der Zeit des Bemühens um ein Kind mit Hilfe von Techniken der assistierten Reproduktion enorm wichtig. Raucher sollten auf den Zigarettenkonsum noch vor der Gametenentnahme verzichten. Die sich in den Zigaretten befindenden Substanzen verringern die Qualität der Eizellen und tragen zu deren vorzeitiger Insuffizienz bei. Zigaretten verursachen ebenfalls die Abnahme der Anzahl von Spermien und verringern deren Beweglichkeit, was die Chancen auf eine erfolgreiche Befruchtung vermindert.


Im Verlauf der Kinderwunschbehandlung ist es besonders schwierig, die innere Ruhe zu bewahren und Stresssituationen zu vermeiden. Schon allein die Diagnose und die Behandlung verursachen bei der Mehrheit der Patienten eine emotionale Schaukel und tragen zum verschlechterten Wohlergehen bei. Falls Sie mit dem durch die Behandlung verbundenen Stress nicht zurechtkommen, sollten Sie die Hilfe eines Spezialisten zu Rate ziehen. In Kinderwunschzentren wird psychologische Unterstützung angeboten, die es ermöglicht, das Gleichgewicht wiederzufinden und sich auf alle möglichen Ausgänge der Behandlung vorzubereiten. Zusätzlich ist es empfehlenswert, körperlich aktiv zu werden, was die Stressbewältigung fordert und dabei hilfreich ist, die mit der Behandlung verbundenen Belastungen zu vergessen.

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