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Die Hysterosalpingosonographie (HyCoSy-Test oder Hystero-Salpingo-Kontrast-Sonographie) ist eine minimal-invasive Untersuchung der Gebärmutterhöhle und der Durchgängigkeit der Eileiter.



Der Test dient der Beurteilung des Zustands der Gebärmutter und der Eileiter mittels transvaginaler Ultraschalluntersuchung nach Verabreichung eines Kontrastmittels. Der Zweck der Untersuchung ist eine Beurteilung der Form der Gebärmutterhöhle (untersucht werden Entwicklungsveränderungen, Gebärmuttertrennwand, Gebärmutterfehlbildungen, Tumore, die eine Fehlbildung der Gebärmutterhöhle verursachen könnten) sowie eine Begutachtung des Velaufs, der Durchgängigkeit und der Form der Eileiter.



Zu den Indikationen für die Untersuchung zählen: Diagnose der Unfruchtbarkeit, Kontrolle der Durchgängigkeit der Eileiter, Notwendigkeit, pathologische Veränderungen innerhalb der Gebärmutterhöhle auszuschließen sowie Beurteilung der Wirksamkeit der bisherigen Behandlung des Eileiterverschlusses.



Dem Hysterosalpingosonographie-Verfahren gehen folgende Untersuchungen voraus: gynäkologische Ultraschalluntersuchung der Geschlechtsorgane, des vaginalen pH-Wertes (oder der vaginalen Biozönose), Untersuchung auf Chlamydia Trachomatis und CRP (die sogenannten Akut-Phase-Proteine).



Die Behandlung wird in der ersten Zyklusphase direkt nach der Periode durchgeführt, im Durchschnitt bis zum 10.-12. Zyklustag (gerechnet vom ersten Tag der Regelblutung). Der Test wird grundsätzlich nicht während der Menstruationsblutung, selbst wenn sie leicht ist, durchgeführt. Vor dem Verfahren werden zum größeren Komfort schmerzstillende, krampflösende Mittel verabreicht.



Die Untersuchung findet im Behandlungsraum auf dem gynäkologischen Stuhl in der gewohnten Position statt. Nach dem Entfernen der Kleidung werden Sie zu Ihrem Komfort mit einem chirurgischen Laken bedeckt. Die untersuchende Person führt zuerst ein Spekulum in die Scheide ein und bringt anschließend einen elastischen Katheter in der Gebärmutterhöhle an, um dort ein Kontrastmittel einzuführen. Nach Entfernung des Spekulums wird ein vaginaler Ultraschallkopf in die Scheidenhöhle eingesetzt. Die Beobachtung des Kontrastmittels erlaubt es, Durchgängigkeit oder Eileiterverschluss zu diagnostizieren.



Es ist wichtig, die untersuchende Person über das Datum der letzten Menstruation sowie über alle plötzlich auftretenden Symptome wie Schmerzen, Atemnot oder Übelkeit zu informieren.



Die Dauer der Untersuchung beträgt gewöhnlich ca. 5 Minuten. Die Patientin sollte danach ca. 20 Minuten unter der Aufsicht eines Arztes oder des Pflegepersonals bleiben. Das Ergebnis wird der Patientin in schriftlicher Form als Befundbericht mitgeteilt.



Obwohl der Test nicht schmerzhaft ist, könnte es vorkommen, dass Sie leichte, mit Menstruationsschmerzen vergleichbare Beschwerden verspüren. Falls die Eileiter verschlossen sind, kann es durch die Einführung des Kontrastmittels zu Schmerzen kommen.

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