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Biologic clock
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24. Okt 2020

Die biologische Uhr

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Was hinter der Redewendung steckt

Ab einem bestimmten Alter ist sie der Gesprächsklassiker auf Partys und Familienfeiern: Die Nachwuchsplanung. Der Spruch von der tickenden Uhr lässt dann meist nicht lange auf sich warten. Und tatsächlich: Je älter Frauen werden, desto geringer ist nachweislich ihre Chance schwanger zu werden. Mit Anfang 20 liegt sie noch bei rund 25 Prozent pro Zyklus. Mitte 30 sind es nur noch rund 16 Prozent. Es gibt aber moderne reproduktions-medizinische Methoden die die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit positiv beeinflussen können.







Welchen Einfluss hat das Alter auf die Fruchtbarkeit?

Eizellen bilden sich bereits während der Embryonalphase. Das heißt, jede Frau verfügt bei der Geburt über etwa eine Million dieser Keimzellen. Im Laufe ihres Lebens sinkt diese Zahl. Beim ersten Zyklus sind es noch rund 400.000. Von diesen reifen aber bis zum Beginn der Wechseljahre nur ca. 400 bis 450 Eizellen zur Befruchtungsfähigkeit heran. Die genaue Zahl kann individuell variieren.

Neben der Anzahl ist auch die Qualität der Keimzellen entscheidend. Auch hier wirkt sich das zunehmende Alter negativ aus. Übrigens: Männer sind hiervon genauso betroffen, denn auch die Spermiengüte leidet mit der Zeit. Das männliche Zeitfenster liegt mit 34 bis 45 Jahren aber etwas weiter hinten. Für beide Geschlechter gilt also: Je höher das Alter, desto niedriger ist die Anzahl gesunder Keimzellen. Qualität und Anzahl sind jedoch wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Empfängnis und Schwangerschaft.







Unterstützung bei der Familienplanung

Ein fortgeschrittenes Alter bedeutet jedoch nicht, dass eine Schwangerschaft unmöglich ist. Sollte es aber mit der Schwangerschaft auf natürlichem Wege einfach nicht klappen, können Paare verschiedene Methoden der Kinderwunschmedizin zur Unterstützung nutzen. Als Methoden kommen z. B. eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder eine intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) in Frage. Welche Behandlungsart die richtige ist, muss individuell abgeklärt werden. Gerne informieren unsere Experten Sie in einem persönlichen Gespräch über mögliche Chancen und Risiken.

Je eher Frauen und Paare sich über das Thema Kinderwunsch Gedanken machen, desto besser. Wenn der Nachwuchs auf einen späteren Zeitpunkt im Leben verschoben werden soll oder muss, kann sich die Chance auf eine Schwangerschaft durch Social Freezing möglicher Weise erhöhen. Die dabei entnommenen Eizellen werden dann später künstlich befruchtet und in die Gebärmutter eingesetzt. Der Hintergrundgrund: Jüngere Eizellen sind biologisch insgesamt „fitter“ und bieten damit bessere Voraussetzungen, erfolgreich schwanger zu werden.   Informieren Sie sich über zum Thema Schwanger werden mit 40.


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